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Unkenrufe-Zeit
der Versöhnung
Prädikat:
besonders wertvoll: "... ein mit seinem satirisch
zugespitzen Thema überaus
aktueller Filmist diese polnisch-deutsch-britische Koproduktion
nach einer Erzählung
von Günter Grass.
Großes, gutes europäisches
Kino ist das, mit herausragenden Hauptdarstellern: Matthias
Habich und Krystyna Janda sind ein Filmpaar wie für
die Kinoewigkeit geschaffen. Jeder Blick, jede Geste stimmen.
Ihnen zuzuschauen ist ein Fest der Sinne. Zugleich wird der
Film auch ein Ort der politischen Erfahrung. Mit der Öffnung
der Eisernen Vorhänge im ehemals kommunistischen Osten
Europas begegnen sich nicht nur Menschen. Da reibt sich Geschichte
an der Gegenwart, da springen Funken. Aber es überwiegen
viele großartige
filmische Elemente, sogar noch die banale Bezahlung einer Autoreparatur
wird zu einer Szene, die auf jede Einzelheit achten lässt.
Bemerkenswert auch die Vielschichtigkeit des Themas Tod und
Erotik und besonders achtenswert die Diskussion um den Begriff
Heimat." FBW
Satire "Unkenrufe" BRD/Polen/GB
2005 |
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